Der Gründer des Kartoffelmuseums, Karl Freidel, ist am 05.10.2019 im Alter von 81 Jahren gestorben.

Karl Freidel hat 1987 mit Mitstreitern den Verein Deutsches Kartoffelmuseum Fußgönheim gegründet. Er war bis zum Jahr 2002 erster Vorsitzender des Vereins. Danach wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 

Aufbau und Entwicklung des Museums, mit der Freistellung und Renovierung der Synagogewurden insbesondere durch die unermütlichen Aktivitäten von Karl Freidel ermöglicht.

Bis zuletzt war er als Museumswart tätig und hat sich an den Plänen zur Weiterentwicklung des Museums beteiligt.

Ohne Karl Freidel gäbe es kein Kartoffelmuseum!

Der Verein Deutsches Kartoffelmuseum zollt ihm Respekt und große Dankbarkeit. Er wird dem Verein fehlen!

 

TERMINE 2019

Vorweihnachtliche Ausstellung des HKK

Samstag, den 09.11.2019

Sonntag, den 10.11.2019

Samstag, den 16.11.2019

Sonntag, den 17.11.2019

 

Ostermarkt

Samstag, den 09.03.2019

Sonntag, den 10.03.2019

Samstag, den 16.03.2019

Sonntag, den 17.03.2019

 

Das Kartoffelmuseum ist ab 12:00 Uhr geöffnet.

Sonderaktion: Verkostung und Verkauf von Pfälzer Grumbeere.

 

 

 

 

Nach nunmehr über 30 Jahren seit Gründung des Vereins „Deutsches Kartoffelmuseum Fußgönheim e.V.“ schmieden wir konkrete Pläne zur Restrukturierung.

Unser Deutsches Kartoffelmuseum in der ehemaligen Synagoge in Fußgönheim soll attraktiver gestaltet werden und den Besuchern das Angebot uns die Aktivitäten bestmöglich präsentieren.

Insbesondere die Bildung und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen gerät dabei in den Fokus.

Um unser Projekt nun tatsächlich verwirklichen zu können, werden erhebliche Um-, Ausbau- und Neustrukturierungskosten zu stemmen sein.

Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen! Wir rufen deshalb zur Unterstützung auf!

Gerne können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Imagefilm deutsches Kartoffelmuseum Fußgönheim

FUSSGÖNHEIM. Laut dem ersten Vorsitzenden, Dr. Ludwig von Heyl in der Jahreshauptversammlung am Dienstag soll danach insbesonders die Jugend den  Wert der gesunden runden Knollen mehr schätzen und lieben lernen. Gleichzeitig wird endlich eine eigene WC-Anlage verwirklicht werden. Bislang wurde jene des Heimatmuseums nebenan genutzt.

Baulicher Höhepunkt ist nach Plänen des Architekten Olaf Geissler ein Glaskasten zwischen der ehemaligen Synagoge und dem Vorderbau , der 1936  auf dem Vorgarten der Synagoge errichtet wurde. Der Glaskasten wird neuer Museumseingang und schafft  einen geschlossenen Baukörper des Museum.  

Die bisherigen Baumaßnahmen,  teils mit der Ortsgemeinde, mit dem Bau der Behindertenzugangsschräge sowie Isulierarbeiten  zehrten  an den Finanzen des Vereins mit aktuell nur noch 23 000 Euro in der Kasse, sodaß nun alle Zuschussquellen ausgeschöpft werden müssen.

Architekt Geissler ermittelte  350 000 Euro Baukosten.

Zur Finanzbeschaffung ließ Kassier Hans-Martin Roffhack einen Werbefilm drehen, dem die Mitglieder viel Beifall zollten.  Der Sechs-Minuten Streifen geht in zwei Wochen auch an die Kartoffel- Marketing-Gesellschaft.

Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Bei den Neuwahlen nannte der Wahlleiter Rainer Reiß neu gewählte Beiratsmitglieder, wie Mathias Geisert, Chef der RV-Bank Rhein-Haardt e.G. Lambsheim.

Zum Baustart  überreichte dieser  den Scheck mit 5000 Euro an die Vereinschefs Paul Platz, Ludwig von Heyl und Johannes Zehfuß. (Bild von links).

Gewählt wurden : 1. Vorsitzender Dr. Ludwig von Heyl, stv. Vorsitzender Paul Platz, stv. Vorsitzender Johannes Zehfuß, 1. Schatzmeister Hans-Martin Roffhack, 2. Schatzmeisterin  Rose Reber, 1. Schriftführer Peter Schmitt, 1. Museumswart Karl Freidel, 2.Museumswart Ernst Käshammer. Beirat : Ortsbürgermeister Jochen Schubert, Hella Betsch, Ludwig Hartmann, Mathias Geisert, Hans-Jörg Friedrich, Carina Wittmann (neu), Anca Eisele (neu), Jochen Michels (neu). Rechnungsprüfer Manfred Dressler, Rechnungsprüfer Markus Frank.

 

Unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Ludwig von Heyl beschlossen die rund zweidutzend erschienenen Mitglieder einstimmig den Endausbau des Museums verbunden mit dem Bauantrag anzugehen. 1996 lief die Renovierung der ehemaligen Synagoge, die seit 1936 Getreidelager war. Nun geht es um den Ausbau des Vorderbaus an der Hauptstraße verbunden mit einem Zwischenbau zugunsten der Einheit des Museums mit neuem Zugang. Vorbereitend dazu lief vor zwei Jahren ein Workshop, geleitet von Sebastian Arnold, Rödersheim, mit fünf Projektgruppen. Architekt Olaf Geissler, Bobenheim-Roxheim, bezifferte die Gesamtkosten für Sanierung und Ausbau auf rund 350.000 Euro. Einschließlich Wärmedämmung der Synagoge und Erweiterung der Heizungsanlage. Im Vorderbau entstehen Schulungsräume, eine kleine "Kartoffelküche", Büro, die Fertigstellung der Treppe und ein Behindertengerechtes WC. Beim Ausbau der Straße von der Hauptstraße zum Kerweplatz wurde die Behindertenzuwegung bereits geschaffen. Das Obergeschoss wird kostenfrei dem örtlichen "Kerweförderverein" für seinen Fundus zur Verfügung gestellt.

"Eine Mamutaufgabe und Chance gleichzeitig", so der Vorstand. Erinnert wurde an die Mitarbeit und Spendenbereitschaft 1996 zur Synagogensanierung. Walfrid Blaul (verstorben), damals zweiter Vorsitzender, sammelte bundesweit 129.000 DM und der Kartoffelverein war und ist schuldenfrei.

Im Jahresbericht erinnerte von Heyl an die "Entrümpelung" von Altlasten im Vorderbau und Keller. "Die Großaktion war Auftakt der mutigen Bauvorhaben", sagte der Vorsitzende. Ortsbürgermeisterin Marie-Luise Klein begründet die bisher geringe bezuschussung durch die Gemeinde, weil der Verein aktuell beim Ausbau der Verbindungsstraße hauptstraße-Kerweplatz, Kellerisolierungen in dem gemeindeeigenen Gebäude ausführen ließ. Zur Sicherstellung der anstehenden Baufinanzierung soll eine Spendenaktion eingerichtet werden.

Bild: Entwurf des Architekten für den Zwischenbau

Zusätzliche Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie fortfahren diese Webseite zu nutzen.
Weitere Informationen Akzeptieren